Das Leben, wie es sein sollte :P

8 02 2011

Hey Leute!

Es ist schon wieder eine Weile her seit meinen letzten Eintrag…keine Angst, ich versuche mich kurz zu fassen. Diesmal habe ich auch seit langem ein paar Bilder hoch geladen.
Mein letzter Bericht war glaube ich über den Milford Sound. Also sollte ich am Mt. Cook ansetzten…

Anders als vorgestellt konnte man nicht mal ansatzweise mit dem Auto auf den Berg fahren geschweige den Ski fahren. Es ging alles nur per Helikopter. So sind Denau und ich am Fuße des Berges geblieben, wo ein kleines Dorf war. Wir verbrachten den Tag mit Wandern im Tal des Berges oder zu diversen Gletschern etc.Was uns toll erschien wurde abgelaufen, obwohl wir durch einen Absprachefehler nicht miteinander liefen sondern getrennt :P
Am nächsten Tag ging es dann zum Lake Tekapo. Wandern war wieder angesagt, sodass wir die Landschaft ein wenig genießen konnten.
Im Arthurs Pass erklomm ich am darauf folgenden Tag innerhalb von 3 Stunden die 1800m hohe Avalanche Peak. Es erwartete mich ein genialer Ausblick bei strahlenden Sonnenschein. Sogar ein Kea, ein in Gebiergsregion lebender Papagei leistete mir Gesellschaft, wenn auch nur kurz.

Vom Arthurs Pass ging es nach Akaroa, welche eine Halbinsel in der Nähe Christchurchs ist. Eigentlich wollte ich nur dort hin fahren, um einfach mal dort gewesen zu sein :P An sich haben wir nichts weiter gemacht. Nur Denau hat es geschafft meinen Zündschlüssel abzubrechen und einen Teil im Zündschloss zu verkeilen. Ich setzte darauf die Karre gegen einen Zaun, weil das Lenkradschloss  eingerastet ist und meine Handbremse nicht mehr anzieht. Somit hatten wir die Hände voll alles wieder zu reparieren, was uns mit Hilfe von Mechanikern gelang. In Akarao hatten wir ein paar Deutsche Mädels kennengelernt, welche wir mit nach Christchurch nahmen. Mit der einen bin ich dann sogar von Wellington nach Auckland gefahren, sodass ich  ein wenig Gesellschaft hatte bei den über 650km von Wellington nach Auckland. Und der Sprit war auch nicht mehr ganz so teuer :P
In Christchurch trafen Denau und ich die Leute, welche ich vor ein paar Monaten im Jailhouse kennengelernt hatte. Es war echt klasse noch einmal die “Alten” Gesichter zu sehen und über alte Zeiten bei einem Koreanischen BBQ mit deutschen Buletten in einem thailändischen zu Plaudern. In Christchurch hieß es dann auch Abschied von Denau Abschied zu nehmen. Ich bin am gleichen Tag noch nach Kaikoura aufgebrochen und konnte den schönsten Sonnenuntergang aller Zeiten genießen.
Bevor ich mit der Fähre von Picton nach Wellington übergesetzt bin hatte ich noch Zeit ein bisschen In Picton und Umgebung Wandern zu gehen und die Landschaft des Queen Charlotte Sound zu bewundern. Dabei habe ich mir in den Kopf gesetzt noch den Queen Charlott Track (ein Great Walk) zu machen. Eigentlich ist Wandern das Beste was es gibt: man kann ganz günstig eine Menge sehen und erleben :P

Den Rest der Woche bin ich mit dem deutschen Mädel von Wellington bis nach Auckland gefahren. Angefangen am Cape Palliser bei Wellington über Wainui, New Playmouth, die Republik Whangamomona und Raglan, die Surferstadt bis nach Auckland. Im Gegensatz zu den vorhergehenden Wochen hatte ich richtiges Regenwetter, was Reisen nicht gerade angenehm macht. Zu Whangamomona noch ein paar Worte: Da das Dorf wollte sich nicht mit einem anderen zusammen langem und hat sich selbst zur Republik ausgerufen (derzeitiger Präsident=ein Pudel). Der Grund für die Streitigkeit waren die beiden verfeindeten Rugby Teams. Kaum zu glauben, dass ein Dorf, welches aus kaum mehr als 3 Häusern besteht eine Republik darstellen soll. Aber die ganze Sache wird mehr belächelt als ernst genommen. Jedoch konnte ich mir einen einmaligen Stempel in meinen Reisepass geben lassen :P

Nun bin ich in Riverhead, kurz hinter Auckland WWOOFen. Es ist mehr Urlaub als Arbeit. Gegen ein paar Stunden Arbeitsleistung bekomme ich meine eigenes Zimmer und Bad, einen Pool, einen Whirlpool und gutes Essen. Es ist mehr Urlaub als alles andere. So kann ich mich endlich mal ein bisschen vom Reisen erholen – ich weiß das es komisch klingt. Aber permanent im Auto zu schlafen und sich von Instant Nudeln zu ernähren strengt schon ganz schön an :P
Achja, ich hab ein Bild vom Pool etc. mal hoch geladen. Kaum zu glauben, es ist noch geiler als die Bude in Wellington zum Beginn meiner Reise. Und ein bisschen Lavendel verschnitten ist keine große Anstrengung. Nur die Sonne strengt die raubt einen die Kraft :D
Momentan genieße ich meinen Lifestyle und das Leben. Es könnte nicht besser laufen :P

Greetings

Mex

 

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Eine Antwort

27 02 2011
Kohlmetz

Diese Bilder erahnen nur im Bruchteil eine unendliche Weite und Schönheit der Natur . Einfach super.

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